Tipps für angehende Autoren

Liebe Fans und Freunde,
Schreiben macht Spaß! Schreiben macht süchtig! Schreiben geht unter die Haut, Schreiben bereitet schlaflose Nächte und ist Balsam für die Seele. Für viele ist das Schreiben eines Buches ein großer Lebenstraum, viele andere haben sich längst aufgemacht, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.
Ich kann mir ein Leben ohne Schreiben nicht mehr vorstellen. Und vielen Fans und Freunden scheint es ebenso zu gehen, davon zeugen jedenfalls die kreativen Beiträge im „Literarischen Salon.“
Einen Schreibkurs, sozusagen die „Software zum Schreiben“ kann ich Ihnen leider nicht anbieten, das würde den Rahmen dieser Rubrik sprengen. Mein simpler Rat lautet: Keine Angst haben! Genau so, wie man Fahrradfahren auf dem Rad lernt, lernt man das Schreiben, indem man es tut. Wer sich in punkto Dialoge, Spannungsbogen, etc. Hilfe holen möchte, für den hält der Buchmarkt gute Ratgeber bereit. Daneben bieten Volkshochschulen Schreibkurse an und auch im Internet wird einiges zu diesem Thema geboten. Was Sie von mir bekommen, sind „Hardware-Tipps“ rund ums Schreiben. Nur, wer sich und seine Arbeit ernst nimmt, wird auch von andern ernstgenommen. Genau so, wie ein Handwerker einen Werkzeugkoffer mit gutem Werkzeug und gutem Material benötigt, brauchen auch Sie gutes Werkzeug. Mithilfe dieses Werkzeugs gilt es, eigene Rituale rund ums Schreiben zu entwickeln. Bei mir sieht das so aus:
Wenn ich ein neues Buchprojekt beginne, öffne ich zuerst mehrere frische Packen Karteikarten. Rote Karten nehme ich für meine Personen, blau gehört zu den Handlungskarten und die Farbe gelb ist für Hintergrundrecherchen reserviert. Welche Vorfreude überfällt mich bei dem Gedanken, wie sich die Karten von nun an füllen werden! Natürlich könnte ich all meine Vorarbeiten zu einem neuen Roman auch in word-dateien festhalten, aber Karteikarten haben für mich einen entscheidenden Vorteil: Ich kann sie überall hin mitnehmen, ich kann sie wie ein Kartenspiel immer wieder neu auslegen, die Reihenfolge ändern, die Farben anders gewichten etc.

Außerdem besorge ich mir für jedes neue Buchprojekt auch neue Schreiber. Buntstifte benötige ich zum Markieren von Textstellen und fürs Erstellen von Mind-Maps, mit denen ich sehr gern arbeite. Ein guter Schreibstift rundet meine Arbeit ab.
Für jedes neue Buchprojekt gönne ich mir außerdem ein neues Notizbuch. Natürlich würde ein einfaches Ringbuch für meine Zwecke ausreichen, aber ich leiste mir den Luxus eines besonders schönen Exemplars! Meine Favoriten sind die der Firma Paper-Blanks, die eine solch riesige Vielfalt an Buchcovern anbieten, dass ich zu jedem meiner Projekte stets das passende Notizbuch finde. Wenn man bedenkt, dass so ein Büchlein mich eineinhalb Jahre Tag für Tag begleitet, ist dies eine sehr sinnvolle Investition, finden Sie nicht? Erst, wenn diese Hardware vorhanden ist, richte ich in meinem Laptop von Dell all die Dateien ein, die ich im Laufe eines Buchprojekts benötigen werde. Ein Ordner voll leerer Dateien und ein Kasten voll leerer Karteikarten ist alles, was ich am Anfang habe. Aber irgendwann wird ein Buch daraus ...
Nun kennen Sie sowohl meinen Werkzeugkoffer als auch meine Rituale rund ums Schreiben. Meine Tipps für angehende Autoren können Sie kostenlos downloaden und die Datei auf Ihrem PC speichern. Clicken Sie einfach hier ...


