Die Salzbaronin

Eine packende Familiensaga um das 'weiße Gold'
Württemberg im Jahr 1804: Seit Generationen ist die Saline Rehbach im Besitz der Familie von Graauw. Als Georg von Graauw von seinem Vater die Leitung übertragen bekommt, möchte er sie zu einem Heilbad umbauen. Doch seine ungewöhnliche und tatkräftige Schwester Dorothea hat einen anderen Plan: den bergmännischen Abbau von Salz. Als ihr Bruder zu einer längeren Reise aufbricht, übernimmt sie kurzerhand die Leitung der Saline und veranlasst die Grabung eines Schachtes. Aber dies ist nicht die einzige Überraschung, die Georg bei seiner Rückkehr erwartet...

Petra Durst-Benning:
„In früheren Zeiten nannte man Salz das „weiße Gold“, um das Kriege geführt wurden und um das sich unzählige Mythen und Märchen ranken. „Salz ist heilig“, sagt auch die Salzbaronin Dorothea, und deshalb lässt sie sich auf einen erbitterten Zweikampf mit ihrem Bruder ein, an dessen Ende nicht nur ein Sieger und ein Verlierer steht. Ich mag die Menschen aus diesem Buch besonders gern, weil sie nicht glatt und ein-dimensional sind, sondern verdammt menschlich.“
Wortbilder aus "Die Salzbaronin"

"... Der Heilerin Rosa wehte der Duft der erblühten Rosenhecke in die Nase - süß, verführerisch. Sehnsüchtig sog sie das Aroma der Blüten ein ..."




"... Am Tag zuvor war Sankt Veit gewesen, der Tag, an dem die Sonne am höchsten stand. Ein guter - oder der beste? - Zeitpunkt, um viele der Kräuter zu sammeln, die sie für ihre Salben, Tinkturen und Teemischungen im Laufe des Jahres brauchen würde. Jeder Winkel, jedes bisschen Platz in der Hütte war voll mit Büscheln vom Johanniskraut, der Niewelkblume und des Holunders ..."


